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Slawentage 2011



Mene mene tekel u-parsin

... irgendwas fehlte uns und damit meinen wír nicht die Zeiten ohne Regen! Außer dem gab es sehr viel; Frühstück für alle, Kuchen (hmm - köstlicher Blaubeerkuchen) für alle und Abendbrot leider versalzen - auch für alle.

Eine tapfere Crew, welchen allen Widrigkeiten zum Trotz die Fähre Mal um Mal per Hand über den See zog, freundliche Helfer, nette Nachbarn, dutzende handzahmer Enten und viel Hilfsbereitschaft paßten zur wunderschönen Lage am Wasser.

Gemessen an den wohl eher vollmundigen Versprechungen, besser als Lütjenburg organisiert zu sein, fehlte uns jedoch - abgesehen von trockenem Holz und vergleichbaren Toiletten - eine präsente Lagerleitung. Mag sein, daß es mehr ein Gefühl war, welches gerade nach der herzlichen Einladung in der nassen Wirklichkeit keine Entsprechung fand.

Freitags morgens um 11 Uhr der Besucher wegen mit dem Wagen vom Platz sein zu müssen, so daß anschließend all unsere Sachen tropften, während im Laufe des Nachmittags dauernd Autos auf den Platz durften, hat uns Aufbau und Stimmung unnötig vernäßt - hier hätten wir uns mehr Einfühlungsvermögen und Präsenz der Verantwortlichen gewünscht. Auch der Abbau über die verschlammten Wege lief relativ planlos ab.

Wir schauen uns das im nächsten Jahr als Tagesbesucher noch mal an und sehen dann weiter. Übrigens finden wir es schön, daß es Jugendliche gibt, die sich ernsthaft mit dieser Art der Geschichtsdarstellung beschäftigen und eingenverantwortlich ein Lager organisieren, an welchem sich manch "erfahrene Profis" eine Scheibe abschneiden können. 

Malgosia + Finn

Slawentage 2011