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Historischer(?) Markt Reinfeld 2011



Wir sammeln (uns) noch

Uns haben Trispeel und vor allem die Schattenweber zum Ausklang am Sonntag sehr zugesagt. Da wir auf unserem Rasenplätzchen alle miteinander gesprochen und uns ausgetauscht haben, fühlten wir uns dort wohl, haben aufeinander auf-  und deshalb auch einander zu gepaßt, äh aufeinander zugespaßt... oder so. Auch die versuchten Tanzeinlagen haben ob Spaß - Lust auf mehr gemacht und hoffentlich auch gebracht.

Mit tat das Gesindel der Falkenburg gegenüber leid, da sie des Griesgrams nebenan wegen immer wieder in Ihrer guten Laune gestört wurden. Es ist ein Unding, eigenmächtig an einem von der Organisation am Aufbautag abgesegneten Zeltstandort rumzufuhrwerken - wäre das bei uns geschehen, hätte ich sofort abgebaut oder die Schafherde hirtenlos gemacht. Da nicht einmal das klärende Gespräch gesucht wurde, wird der nächste Markt  Lücken aufweisen, die mit Gespräch und Wertschätzung leicht vermeidbar gewesen wären.
Für unzufriedene Kleingartennörgler, denen jede Veränderung ob möglicher Lebendigkeit ein Greuel ist, machen wir nicht die Kulisse! Wenn Reinfeld wegen Mittelalterdarstellern anfragt, dann ist da auch Mittelalter drin!
Das mit Dünnhäutigkeit unsererseits abzutun, ist nicht zielführend - schade - und zudem habe ich ein schlechtes Gewissen, da ich das Gesindel gebeten hatte, für all die zuverlässigen Zu- und Absager einzuspringen.

Für uns lief einiges nicht so, wie wir es uns gewünscht haben:

Die Toiletten waren erst nach ärgerlicher Nachfrage am Aufbautag auch zwischen 12 und 15 Uhr geöffnet, das Holz wurde in derart großen Stücken geliefert, daß es noch zersägt werden mußte, bevor es zu Feuerholz gespalten werden konnte.
Für die Schattenweber war - trotz telefonischer Erinnerrung - kein regensicherer Unterstand vorhanden. Hätte das Gesindel nicht eines seiner Zelte zur Verfügung gestellt, wären sie wieder abgereist, ohne uns aufzuspielen. Wo war da die Organisation?
Der Marktvogt waltete nicht seines Amtes, sondern wußte vorgeblich von seinen Aufgaben nichts, ließ aber wegen "Hochtourigkeit" dieser Veranstaltung durchblicken, es wäre das letzte Mal, daß er eben das organisiere (hä?). Der Toilettenschlüssel für nachts wurde vergessen und wäre ohne Nachfrage nicht gebracht worden. Es wurde uns untersagt, historische Plastikeimer mit Jutesäcken zu kaschieren und der Bitte um klärende Gespräche wurde nicht stattgegeben, wir seien eben zu "dünnhäutig". 
So ward die Abschiedsgabe in Form eines großen Blumentopfes zum abschließende Fragezeichen - Geschenk oder neuartiger Entsorgungsweg? Schade, schade..., wo wir doch statt mit Geschenken mit ein wenig Wertschätzung ganz leicht zufriedenzustellen sind.

Ein Lichblick hingegen war für mich die Hilfsbereitschaft des Hausmeisters (Peter), bei dem wir uns an dieser Stelle ob seiner Präsenz und Freundlichkeit von Herzen bedanken und dem nächsten (historischen?) Markt in Reinfeld mehr solcher Perlen wünschen. Wir haben das Beste draus gemacht, uns bei und mit den Menschen wohl gefühlt, die auch mit dem Herzen sehen können und aus dem Rest lernen wir - mal wieder. Hört mal bei den Schattenwebern rein, besonders in "Göttin der Lieder"...

Liebe Grüße an Bettina aka Alvara (hier zum Kommentar einer Einheimischen) und ihre Sippe, an Sven, den Nachlaßverwalter von Odin's Erbe, an Heike und Sabine vom Platz des Feilschens und selbstredend an unsere Verbündeten, das ehrenwerte, stimmstarke und lebenslustige Gesindel der Falkenburg - wo Ihr hingeht. da werden auch wir hingehen - Dünnhäutige aller Mittelalter, vereinigt Euch.

Finn

 

Historischer(?) Markt  Reinfeld 2011