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Elbspectaculum Stove 2011

Dank an den Meister der Bilder, namens Michael, dessen Seelenfänge Ihr auch hier bewundern dürft!

Schöner ging's nicht...

wenn mir nichts einfällt, was ansatzweise zu bemängeln sein könnte, dann geht's eben nicht schöner. Sogar der Ritters Gerd Eier waren köstlich. Hmm, wahrscheinlich bedarf diese Aussage meines mir immer noch treuen Eheweibes der Erläuterung:

Eine kleine Gesandschaft der Rosserer gab uns die Ehre ihres Besuches und brachte als Gastgeschenk Satteltaschen voller Eier - selbstredend keiner selbstgelegten - doch im eigenen Stall selbst gesammelter Eier mit. Diese mundeten uns so köstlich, daß sich daraus die Aussage "Gerd's Eier sind köstlich" zwingend ergab. Dies wiederum erzwang einen Heiterkeitsausbruch, dem Gerds Eier nicht gewachsen waren - tatsächlich mußte eines notgepellt und an das anwesende Hunderudel verfüttert werden. Allen weiteren Spekulationen über den Verbleib von Gerds köstlichen Eiern werden wir uns hier verweigern, zumal das Weibsvolk beim Besuch des Gesindels der Falkenburg ob der sich an den nicht anwesenden "Ärs...n" im Beinkleid vorbeidefilierenden Mannsvolks ergötzte und ernstlich an die Vergabe entsprechender Benotung dachte. Dies ging tatsächlich - der Lord sei mein Zeuge -  bis an das Ausmalen eines Gestelles, in welches die armen Männer ihre "Är...e" legen sollten, um die Vergleichbarkeit gerecht zu gestalten!

Zum Frühstück nicht bei Tiffany's, sondern beim Gesindel eingeladen, halfen wir ordentlich beim Vertilgen der reichlich vorhandenen Vorräte - und erfuhren nebenbei die Ursache für des Weibsvolks bedenkenswertes Verhalten. Offensichtlich begann die geistige Unzucht mit den Falten unterm Kilt! - Welche Falten? Genau diese Frage löste die sündigen Wortspiele aus. Waren Innenseiten des Kiltes gemeint - oder die Außenseiten der vom Kilt bedeckten Männerfalte(n). Hierob startete dann der - vornehmlich, aber wenig vornehme weibliche Disput über männliche Körperteile im Allgemeinen und im Besonderen der über fünf in der Nähe posierende Krieger des Feuerschutzes, welche ziemlich lange arbeitswütig, weil alle fasziniert mit allen Händen in den Taschen, einem Feuer beim Flackern zusahen. Es ging der Vedacht, sie könnten sich nicht entscheiden, ob es zu löschen sei... 

Naja, da auch der Tuchhändler nebenan uns berichtete, wie gerne er Schnürcorsagen an die Frau brachte und wir mit eigenen Augen wahrnehmen konnten, wie genüßlich er schnürte, anpaßte, waren wir vom Männerauflauf dann wieder nicht überrascht. Für zehn der Männer reicht eine Corsage samt Inhalt...

... mir schwant, daß die Teilnahme an Lagern und Märkten auch mit dem Ausleben von unterdrückter Lustbarkeit zu tun haben könnte.

Ansonsten durften wir die zu Pferde als Steuereintreiber aufreitenden Rosserer lauthals ankündigen - solches ist sicherlich ausbaufähig. Zudem habe ich gelernt, daß auch auf den Heilgen Gral ein Pfand erhoben wird und eine rätzelhafte Koboldin kennengelernt. Dieses Mal durften wir des öfteren Kinder für Papis Seelenfänger in eine improvisierte Gewandung stecken - vielleicht bauen wir das aus.

Es war einfach nur schön und wir danken den Marktvagabunden für ihre Gastfreundschaft.

Finn